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Alle Jahre wieder meldet sich die Kreisvorsitzender der Jungen Union zu Wort, um zum Rundumschlag gegen den politischen Gegner auszuholen.
Eigentlich ist das auch nicht weiter verwunderlich.
Wenn die eigene politische Arbeit still steht, bleibt nur der Angriff als einzige Option.
In diesem Jahr rückten wir Jusos in den Fokus des Vorsitzenden der Jungen Union Dominic Stoiber, der sich wie folgt äußerte: "Mit den Jusos vergleicht sich die JU schon lange nicht mehr. Die gehören schon eher zur politischen Splittergruppe."
Hier zeigt sich die JU mal wieder von ihrer überheblichen Seite.
Zugegeben, wir Jusos sind im Landkreis nicht so mitgliederstark, wie wir es gerne hätten und es mangelt uns, anders als der Jungen Union, an Mitteln.
Das bedeutet jedoch nicht, dass wir mit einer politischen Splittergruppierung gleichzusetzen sind.
Dieser unqualifizierte Vorwurf ist angesichts der über 100jährigen Geschichte der Jungsozialisten, der Würde unserer Bewegung und der ehrenamtlichen politischen Arbeit unserer Mitglieder nicht angemessen.
Wir Jusos sind es, die in diesem Landkreis wirklich politische aktiv sind und inhaltliche Arbeit leisten.
Wir sind es schließlich, die während des Bundestagswahlkampfs von Wolfratshausen über Geretsried bis nach Bad Tölz gegen die NPD und gegen Fremdenfeindlichkeit Flagge zeigten.
Von der Jungen Union war erwartungsgemäß nichts zu sehen!
Wir Jusos sind es, die sich aktiv im Integrationsplenum in Bad Tölz einbringen und dabei politisch wirken.
Von der Jungen Union ist auch hier keine Mitarbeit zu erwarten.
Wir sind es, die das G8 und die Studiengebühren ablehnen, die für viele junge Menschen zu einer unzumutbaren finanziellen und psychischen Belastung geworden sind.
Die JU sollte sich überlegen, ob ein jährlicher verbaler Angriff gegen den politischen Gegner den Höhepunkt ihrer politischen Aktivität darstellt und Herr Dominic Stoiber sollte sich fragen, ob solche Angriffe den respektvollen Umgang dienen und zur Förderung politischen Bewusstseins beitragen! |